Stichwort Veränderungsbereitschaft: Kein Erfolg ohne Rücksicht auf das limbische System!

Das ist allen Menschen in Krisensituationen gemeinsam: ihr Verhalten wird durch „Programme“ gesteuert, die sich in Millionen von Jahren der Evolution als erfolgreich erwiesen haben. Verantwortlich dafür ist das limbische System des menschlichen Gehirns, das entwicklungsgeschichtlich weit älter ist als das Großhirn. Das limbische System ist „sprachlos“, es reagiert vor allem auf Bilder und Reize. Der Erfolg von Veränderungsprozessen, auch in der Krisenintervention, hängt ganz entscheidend davon ab, ob es gelingt, das limbische System jedes einzelnen Menschen im Unternehmen für die Veränderung zu gewinnen. Denn in solchen Situationen steuern die limbischen Instruktionen maßgeblich unser Verhalten, und zwar auf unterbewusster Ebene. Die drei limbischen Instruktionen sind Balance und Sicherheit, Dominanz und Macht sowie Stimulanz- und Risikolust.

Der Hauptgrund für den mangelnden Erfolg von Veränderungsprozessen liegt in der Tatsache, dass diese in den meisten Fällen „am limbischen System“ vorbei initiiert werden. Von den drei limbischen Instruktion ist „Balance – Sicherheit – Stabilität“ mit etwa 3,5 Mio. Jahren die älteste und wirksamste. Gewohnheiten und Routinen im täglichen Handeln bilden genau diese Instruktion ab.

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